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Bei der gesunden erwachsenen Frau bilden Milchsäurebakterien (Laktobazillen) den überwiegenden Teil der Vaginalflora und damit einen natürlichen Schutz. Das erschwert die Ansiedlung von weniger günstigen Bakterien oder anderen Mikroorganismen und fördert zugleich die Vermehrung der Laktobazillen. Je besser sich die verschiedenen natürlichen Bakterienarten der Vaginalflora im Gleichgewicht befinden, desto besser ist die Scheidenflora geschützt.
Manchmal gerät das sensible Zusammenspiel verschiedener Bakterien in der Vaginalflora aus dem Gleichgewicht. Darunter leidet die natürliche Schutzfunktion, und es kann zu einer Besiedelung der Scheide und möglicherweise auch der Gebärmutter mit unerwünschten Bakterien kommen.
Verschiedene "äußere" und "innere" Faktoren haben Einfluss auf die Vaginalflora:
"Äußere" Faktoren:
- Medikamente, wie z.B. Antibiotika
- falsche Intimhygiene
- häufige Schwimmbad- oder Saunabesuche
"Innere" Faktoren:
- Stress
- hormonelle Einflüsse
Es kann zu einer Verringerung der Anzahl an Laktobazillen im Intimbereich und zu einer Verschiebung des natürlichen Gleichgewichtes kommen. Der pH-Wert im Bereich der Scheide steigt an, die Ansiedlung von weniger günstigen Bakterien oder sonstigen Mikroorganismen wird gefördert.
